Ratgeber
Bewerbungsunterlagen: Inhalt und Reihenfolge
Mit der Checkliste oben haken Sie ab, was schon fertig ist, und drucken die Liste bei Bedarf aus. Darunter lesen Sie, welche Unterlagen in eine Bewerbung gehören und in welcher Reihenfolge. Grundlage sind das Bewerbungstraining der Bundesagentur für Arbeit und deren Ratgeber meinBERUF (beide arbeitsagentur.de, abgerufen am 26. Oktober 2026) sowie die Checkliste zu Ihren Bewerbungsunterlagen (Stand 4. Dezember 2024).
Checkliste für Ihre Bewerbung
Checkliste Bewerbung · bewerbung123.net
Ihre Haken bleiben nur in diesem Browser gespeichert. Die Punkte stützen sich auf das Bewerbungstraining der Bundesagentur für Arbeit, prüfen Sie zusätzlich die Vorgaben in der Stellenanzeige.
So nutzen Sie die Checkliste
Die Checkliste fragt drei Bereiche ab: die Unterlagen selbst, die Dateinamen und die Kontrolle vor dem Absenden. Haken Sie jeden Punkt ab, sobald er erledigt ist. Die Liste läuft nur in Ihrem Browser, Ihre Häkchen werden nicht übertragen.
Vollständige Bewerbung und Kurzbewerbung
Wünscht ein Arbeitgeber vollständige Bewerbungsunterlagen, nennt die Bundesagentur für Arbeit diese Bestandteile:
| Bestandteil | Pflicht? | Hinweis laut Bundesagentur für Arbeit |
|---|---|---|
| Anschreiben | ja | höchstens eine DIN-A4-Seite |
| Deckblatt | nein | wenn verwendet, dann mit Foto |
| Lebenslauf | ja | tabellarisch, höchstens zwei DIN-A4-Seiten, mit Foto, wenn es kein Deckblatt gibt |
| Zeugnisse | ja | als Scan oder Kopie, keine Originale |
| weitere Anlagen | nein | nur, was für die Stelle wichtig ist |
Eine Kurzbewerbung ist laut Bundesagentur vor allem bei Initiativbewerbungen, Aushilfs- und Studentenjobs üblich. Sie besteht aus Anschreiben und einem Lebenslauf von höchstens einer Seite.
Manche Unternehmen verlangen zusätzlich ein Motivationsschreiben, Arbeitsproben oder ein Video. Laut meinBERUF legen Sie diese nur bei, wenn die Stellenanzeige danach fragt. Das Bewerbungsfoto ist laut meinBERUF keine Pflicht mehr. Mehr dazu unter Bewerbungsfoto.
Welche Zeugnisse gehören dazu?
- Schulzeugnis: das letzte oder das Abschlusszeugnis. Bei langer Berufserfahrung können Sie je nach Beruf darauf verzichten.
- Ausbildung oder Studium: jeweils das Abschlusszeugnis.
- Arbeitszeugnisse: möglichst von jedem früheren Arbeitgeber.
- Praktikumszeugnisse: nur sinnvoll für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger.
- Weiterbildungen: Zertifikate, die für die Stelle zählen.
Alle Angaben laut Bewerbungstraining der Bundesagentur für Arbeit. Sortieren Sie die Anlagen nach Wichtigkeit für die Stelle, zum Beispiel mit dem jüngsten Arbeitszeugnis zuerst.
Reihenfolge in der Mappe oder PDF-Datei
Die Checkliste „Der finale Qualitätscheck deiner Bewerbung“ aus meinBERUF nennt diese Reihenfolge:
- Anschreiben
- Deckblatt mit Foto (freiwillig)
- Lebenslauf (mit Foto, falls es kein Deckblatt gibt)
- die „dritte Seite“, falls Sie eine verwenden
- Anlagen, also Zeugnisse und Bescheinigungen
Enthält die Bewerbung viele Dokumente, hilft ein Anlagenverzeichnis. Es listet die Anlagen in der Reihenfolge auf, in der sie folgen. Wie Sie das Deckblatt gestalten, steht unter Deckblatt.
Dateien richtig benennen
Für die E-Mail-Bewerbung empfiehlt meinBERUF, alle Dokumente in eine Gesamt-PDF zusammenzuführen und eindeutig zu benennen, zum Beispiel „Bewerbung_Schmidt“. In Portalen laden Sie die Unterlagen oft einzeln hoch. Wie groß die Datei sein darf und was in die E-Mail gehört, lesen Sie unter Online-Bewerbung.
Häufige Fragen
Muss ich Originalzeugnisse mitschicken?
Nein. Laut Bundesagentur für Arbeit verschicken Sie nur Scans oder Kopien, die Originale behalten Sie.
Gehört ein Motivationsschreiben in jede Bewerbung?
Nein. Laut meinBERUF nur, wenn der Arbeitgeber es verlangt. Ihre Gründe können Sie auch im Anschreiben nennen.
Speichert die Checkliste meine Angaben?
Nein. Die Häkchen bleiben in Ihrem Browser und werden nicht übertragen.