Ratgeber

Lebenslauf schreiben: Aufbau, Länge und Lücken

Mit dem Rechner oben prüfen Sie Ihren Lebenslauf auf Lücken. Darunter lesen Sie, wie ein tabellarischer Lebenslauf aufgebaut ist. Die Hinweise stammen aus dem Bewerbungstraining der Bundesagentur für Arbeit (arbeitsagentur.de, abgerufen am 26. Oktober 2026) und deren Checkliste Bewerbungsunterlagen (Stand 4. Dezember 2024).

Stand Oktober 20262 Min. Lesezeit

Lückenrechner für den Lebenslauf

Tragen Sie Ihre Stationen mit Monat und Jahr ein. Der Rechner sortiert sie und zeigt Zeiträume ohne Eintrag.

Die Angaben bleiben in Ihrem Browser und werden nicht übertragen oder gespeichert. Lücken sind Zeiträume zwischen dem Ende einer Station und dem Beginn der nächsten; überlappende Stationen zählen als lückenlos.

So nutzen Sie den Lückenrechner

Tragen Sie jede Station mit Beginn und Ende als Monat und Jahr ein, also Schule, Ausbildung, Studium, Stellen und Weiterbildungen. Wählen Sie dann, ab welcher Länge eine Lücke angezeigt werden soll. Der Rechner zeigt die Zeiträume, die keine Station abdeckt. Die Berechnung läuft nur in Ihrem Browser, Ihre Angaben werden nicht gespeichert und nicht übertragen.

Aufbau des tabellarischen Lebenslaufs

Die Bundesagentur für Arbeit empfiehlt einen tabellarischen Lebenslauf. Diese Angaben sollten darin stehen:

Abschnitt Inhalt
Persönliche Angaben Name, Kontaktdaten, Foto
Schulbildung Schulen und Abschluss
Freiwilligen- oder Wehrdienst falls vorhanden
Berufsausbildung, Studium Ausbildungsbetrieb oder Hochschule, Abschluss
Beruflicher Werdegang Stellen, auch Praktika
Fort- und Weiterbildungen Kurse und Zertifikate
Besondere Kenntnisse IT-Kenntnisse, Fremdsprachen, Soft Skills

Manche Arbeitgeber erwarten laut Bundesagentur einen anonymisierten Lebenslauf. Dann fehlen das Foto und alle Angaben, die auf Geschlecht oder Herkunft schließen lassen.

Reihenfolge und Länge

  • Reihenfolge: zeitlich absteigend, die jüngste Station steht oben.
  • Länge: höchstens zwei DIN-A4-Seiten, bei einer Kurzbewerbung höchstens eine.
  • Auswahl: Beschränken Sie sich auf das, was für die angestrebte Stelle wichtig ist.
  • Datum und Unterschrift: Bei einer Bewerbung per Post unterschreiben Sie mit vollem Vor- und Nachnamen, bei E-Mail oder Portal fügen Sie die eingescannte Unterschrift ein.

Alle Angaben laut Bundesagentur für Arbeit. Welche weiteren Unterlagen in die Bewerbung gehören, steht auf der Startseite.

Lücken ehrlich erklären

Die Checkliste der Bundesagentur für Arbeit nennt als Prüfpunkt, dass der Lebenslauf keine zeitlichen Lücken enthält. Gemeint ist: Jeder Zeitraum hat eine Zeile. Das heißt nicht, dass Sie jede Zeit beschönigen müssen. So gehen Sie vor:

  • Benennen statt verstecken: Schreiben Sie, was Sie in der Zeit gemacht haben, zum Beispiel Elternzeit, Pflege von Angehörigen, Krankheit, Reise oder Arbeitssuche.
  • Kurz bleiben: Eine Zeile mit Zeitraum und Stichwort genügt. Gründe müssen Sie im Lebenslauf nicht ausführen.
  • Nutzen zeigen, wenn es ihn gab: Kurse, Ehrenamt oder Sprachkenntnisse aus dieser Zeit können Sie nennen.
  • Bei Nachfragen: Antworten Sie im Gespräch knapp und sachlich, statt Zeiträume im Lebenslauf zu strecken.

Wer sich nach einer Absage wegen des Alters, einer Behinderung oder eines anderen in § 1 AGG genannten Grundes benachteiligt sieht, findet Hinweise unter Rechte nach AGG.

Häufige Fragen

Wie lang darf ein Lebenslauf sein?

Laut Bundesagentur für Arbeit höchstens zwei DIN-A4-Seiten, bei einer Kurzbewerbung höchstens eine.

In welcher Reihenfolge stehen die Stationen?

Normalerweise zeitlich absteigend, die aktuelle Station steht oben.

Speichert der Lückenrechner meine Daten?

Nein. Die Berechnung läuft nur in Ihrem Browser, nichts wird gespeichert oder übertragen.

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