Ratgeber
Online-Bewerbung: E-Mail, PDF und Portal
Die meisten Bewerbungen laufen heute per E-Mail oder über ein Bewerbungsportal. Hier lesen Sie, was in die E-Mail gehört, wie Sie die PDF-Datei vorbereiten und worauf Sie in Portalen achten. Grundlage sind das Bewerbungstraining der Bundesagentur für Arbeit, deren Ratgeber meinBERUF (beide arbeitsagentur.de, abgerufen am 26. Oktober 2026) und die Checkliste zu Ihren Bewerbungsunterlagen (Stand 4. Dezember 2024).
Welcher Weg gilt?
Wie Sie sich bewerben sollen, steht laut Bundesagentur in der Stellenanzeige. Wünscht der Arbeitgeber einen bestimmten Weg, nehmen Sie diesen. Für Online-Bewerbungen gelten laut meinBERUF dieselben Regeln wie per Post: Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse gehören dazu. Einige Unternehmen verzichten online inzwischen auf das Anschreiben, das steht dann in der Anzeige.
Die E-Mail-Bewerbung
meinBERUF nennt diese Punkte:
- Betreff: der Titel der Stellenausschreibung
- Anrede: Name der Empfängerin oder des Empfängers richtig geschrieben
- Text: kurz, für welche Stelle Sie sich bewerben, mit Hinweis auf die Unterlagen im Anhang
- Grußformel: höflich, am Ende der E-Mail
- Absender: eine seriöse E-Mail-Adresse ohne Spitznamen
- Test: Schicken Sie die E-Mail zuerst an sich selbst und prüfen Sie, ob sich der Anhang öffnen lässt.
Warten Sie auf Antwort, schauen Sie laut meinBERUF regelmäßig in Ihren Spam-Ordner.
Die PDF-Datei
Wandeln Sie jedes Dokument in eine PDF-Datei um, damit die Formatierung erhalten bleibt. Für die E-Mail führen Sie laut meinBERUF alles zu einer Gesamt-PDF zusammen und benennen sie eindeutig, zum Beispiel „Bewerbung_Schmidt“. Die Reihenfolge der Dokumente steht unter Bewerbungsunterlagen.
Beim Scannen von Zeugnissen nennt meinBERUF diese Werte: Schwarz-Weiß ohne Graustufen für kleine Dateien, für die meisten Dokumente reichen 300 dpi. Bei höherer Auflösung wird die Datei größer und lässt sich unter Umständen nicht mehr per E-Mail senden. Ihre Unterschrift scannen Sie als Bild ein und fügen sie in Anschreiben und Lebenslauf ein.
Wie groß darf die Datei sein?
Maßgeblich ist immer die Grenze, die der Arbeitgeber nennt. Ohne Angabe unterscheiden sich die Werte der Bundesagentur für Arbeit je nach Unterlage:
| Quelle der Bundesagentur für Arbeit | Angabe zur Dateigröße |
|---|---|
| Checkliste zu Ihren Bewerbungsunterlagen (Stand 4. Dezember 2024) | in der Regel höchstens 4 MB |
| meinBERUF, Bewerbungsarten im Überblick | ohne Vorgabe sind 2 bis 3 MB insgesamt „auf der sicheren Seite“ |
| meinBERUF, Checkliste „Deine Bewerbungsunterlagen“ | nicht größer als höchstens 10 MB |
Wer die kleinste dieser Grenzen einhält, liegt bei allen drei Angaben im Rahmen.
Bewerbung über ein Portal
- Einzeln hochladen: In Portalen ist es laut meinBERUF eher üblich, die Dokumente einzeln hochzuladen. Wird eine Gesamtbewerbung verlangt, laden Sie die Gesamt-PDF hoch.
- Textfelder: Kopieren Sie Passagen aus Ihrem vorbereiteten Anschreiben oder Lebenslauf, so vermeiden Sie Tippfehler.
- Unterschrift: In einem Freitextfeld ist laut meinBERUF keine Unterschrift nötig.
Stellen finden Sie zum Beispiel in der Jobsuche der Bundesagentur für Arbeit. Wie Sie das Anschreiben aufbauen und ob ein Bewerbungsfoto dazugehört, lesen Sie auf den jeweiligen Seiten.
Häufige Fragen
Was schreibe ich in den Betreff?
Laut meinBERUF den Titel der Stellenausschreibung.
Wie groß darf der Anhang sein?
So groß, wie der Arbeitgeber angibt. Ohne Angabe nennt die Bundesagentur für Arbeit je nach Unterlage 2 bis 3 MB, 4 MB oder höchstens 10 MB.
Schicke ich mehrere Dateien oder eine?
Per E-Mail eine Gesamt-PDF. In Portalen laden Sie die Dokumente meist einzeln hoch.